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Virtuell & Cloud

Optimale Auslastung vorhandener Ressourcen.

 

Virtualisierung gilt schon länger als ein Schlüsseltrend in der geschäftlichen Informationstechnologie. Der Einsatz von virtualisierten Servern, die Storage-, Desktop-, Netzwerk- und andere Formen der Virtualisierung bieten klare Vorteile. Zu den wichtigsten zählen die höhere Auslastung der Hardware-Systeme, die sehr schnelle, flexible Bereitstellung von IT-Ressourcen und ein wesentlich niedrigerer Service- und Administrationsaufwand für die IT-Infrastruktur. TRIWARE IT bietet Erfahrung und Kompetenz in der Umsetzung dieser Technologien bis hin zur netzwerkbasierten Bereitstellung von IT-Ressourcen (Cloud).
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Bräuchte es noch einen Beweis, welchen Stellenwert der Virtualisierungsbereich mittlerweile in der IT hat, so wäre dies wohl ein guter Kandidat dafür: Intel kauft sich - über Intel Capital - mit 218,5 Millionen US-Dollar bei VMware ein. Durch den Deal erhält der Prozessorhersteller 9,5 Millionen Aktien von VMware, das ergibt einen Anteil von rund 2,5 Prozent an dem Unternehmen. Zusätzlich soll ein Manager von Intel in den Vorstand von VMware gehievt werden. Die neue Partnerschaft ist nach der Einschätzung der beiden Unternehmen eine logische Wahl gewesen: "Die Virtualisierungsplattform von VMware virtualisiert die Intel Architektur. Intels Prozessoren bilden die Mehrheit der Systeme, auf denen die Produkte von VMware laufen", so INTEL und VMware kurz und bündig in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Juli 2017. Entsprechend will man in Zukunft auch die Zusammenarbeit weiter intensivieren.
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Zu unseren wichtigsten Lösungs-Anbietern im Bereich "Virtuell & Cloud" gehören Citrix, Microsoft, Nextcloud, OpenStack, ownCloud, Parallels, Micro Focus VM Explorer und VMware.

TRIWARE IT: Virtualisierung vs Cloud
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Obwohl sich Virtualisierung auf keinen bestimmten Bereich der IT einschränken lässt, so ist es doch möglich, Virtualisierung von anderen, vergleichbaren IT-Konzepten abzugrenzen. Hier ist vor allem das Cloud-Computing zu nennen. Dabei können Anwendungen in Public Clouds, also in Rechenzentren von IT-Dienstleistern, betrieben werden oder in eigenen Rechenzentren als Private Clouds. Möglich ist auch der gemischte Betrieb, die Hybrid Cloud. Im Unterschied zur Virtualisierung geht es beim Cloud Computing weniger um die Strukturierung – oder Restrukturierung – einer IT-Landschaft, als darum, komplette IT-Leistungen netzbasiert auszulagern.
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Mit Hilfe der Virtualisierung und Cloud-Technologien lässt sich die Unternehmens-IT zwar in vielfacher Hinsicht signifikant optimieren; bei der Planung und Umsetzung gilt es jedoch für Unternehmen, eine Reihe von Herausforderungen und Risiken zu beachten. Kernpunkte sind die erforderliche Kompetenz des IT-Teams und die Gewährleistung der Sicherheit der virtualisierten Systeme. Weitere Probleme sind ein unterschätzter Investitionsaufwand und die korrekte Kostenkalkulation für Software-Lizenzen.
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Kurz gesagt, Virtualisierungs- und Cloudprojekte erfordern eine sorgfältige Kosten-Nutzen-Analyse, ein umfassendes Projektmanagement, eine kompetente Umsetzung und die konsequente Beachtung möglicher Sicherheitsrisiken. - Anforderungen, bei denen wir Sie gerne bestmöglich unterstützen.

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ARTEN VON CLOUDDIENSTEN: IaaS, PaaS und SaaS
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Die meisten Cloud Computing-Dienste lassen sich in drei grundlegende Kategorien untergliedern: IaaS (Infrastructure-as-a-Service), PaaS (Platform-as-a-Service) und SaaS (Software-as-a-Service). Da diese Kategorien aufeinander aufbauen, werden sie mitunter als Cloud Computing-Stack bezeichnet.
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IaaS (Infrastructure-as-a-Service)
Dies ist die einfachste Kategorie von Cloud Computing-Diensten. Bei IaaS werden IT-Infrastruktur – Server und virtuelle Computer, Speicher, Netzwerke, Betriebssysteme – eines Cloudanbieters in Anspruch genommen und dafür nutzungsbasierte Gebühren entrichtet.
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PaaS (Platform-as-a-Service)
Bei PaaS handelt es sich um Cloud Computing-Dienste, mit denen eine bedarfsgesteuerte Umgebung für Entwicklung, Test, Bereitstellung und Verwaltung von Softwareanwendungen bereitgestellt wird. Mit einer PaaS-Lösung wird die Entwicklung von Web-Apps oder mobilen Apps vereinfacht, ohne dass man sich Gedanken um die Einrichtung oder Verwaltung der zugrunde liegenden Infrastruktur aus Servern, Speichern, Netzwerkkomponenten und Datenbanken machen muss, die für die Entwicklung benötigt werden.
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SaaS (Software-as-a-Service)
SaaS ist eine Methode zur Bereitstellung von Softwareanwendungen über das Internet. Diese Bereitstellung erfolgt nach Bedarf und üblicherweise auf Basis von Abonnements. Bei SaaS werden Softwareanwendungen und zugrunde liegende Infrastrukturen von Cloudanbietern gehostet und verwaltet. Auch alle Wartungsaufgaben (z. B. das Aufspielen von Softwareupgrades und Sicherheitspatches) werden von den Cloudanbietern übernommen. Benutzer verbinden sich über das Internet mit der Anwendung und verwenden dazu üblicherweise einen Webbrowser auf ihrem Mobiltelefon, Tablet PC oder PC.

OPEN SOURCE: Docker Container-Orchestrierung mittels Kubernetes.
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Die Container-Lösung Docker hat die Art und Weise wie Serveranwendungen bereitgestellt werden revolutioniert. Noch nie ist es nämlich so einfach gewesen, eine Applikation auf verschiedene Plattformen und Umgebungen (beispielsweise Entwicklung, QA, Produktion) zu bringen wie es heutzutage dank Docker der Fall ist. Der Clou: Docker packt die Anwendung und alle für deren Ausführung benötigten Systemkomponenten in einer einzigen Datei, den sogenannten „Container”. Docker-Container sorgen dafür, dass die Anwendung verlässlich läuft, nachdem sie von einer Umgebung in eine Andere versetzt worden ist. Dies vereinfacht nicht nur das Deployment komplexer Anwendungen, die auf verschiedenen Servern laufen, sondern ermöglicht gleichzeitig eine flexiblere Anwendungsinfrastruktur, die sich leichter ändern, erweitern und skalieren lässt. So gilt Docker als die perfekte Verpackung für Microservices, die derzeit stark im Kommen sind. Überall werden mithilfe von Docker große monolithische Systeme, die vor der Cloud-Ära entwickelt wurden, durch kleine, eigenständige Microservices ersetzt.
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Mit dem Siegeszug von Containern und Microservices ist rund um Docker ein umfangreiches Ökosystem entstanden, in dem Entwickler viele mächtige Lösungen finden, mit denen sie die Möglichkeiten der innovativen Container-Lösung erweitern können. Eine der Beliebtesten davon ist sicherlich Kubernetes, kurz „K8s”. Dabei handelt es sich um ein Container-Orchestrierungs-System, das Entwickler und IT-Administratoren in die Lage versetzt, Deployment, Betrieb, Wartung und Skalierung von Container-basierten Anwendungen zu vereinfachen und zu automatisieren. Entscheidend dabei: Gruppen von Hosts, auf denen die Container laufen, werden in Clustern von physischen oder virtuellen Maschinen zusammengefasst und als Einheit verwaltet.
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Kubernetes wurde ursprünglich von Google designt und entwickelt. 2015 kam die erste Version auf den Markt und der Internetriese spendete das Projekt als Open-Source-Software der neu gegründeten Cloud Native Computing Foundation. Die Orchestrierung mittels Kubernetes wird heute von führenden Cloud-Plattformen wie AWS (Amazon), Azure (Microsoft), Openshift (Red Hat) und Cloud PKS (VMware) unterstützt und von vielen namhaften Unternehmen, darunter Bose, Ebay, ING, SAP und The New York Times produktiv eingesetzt.

OPEN SOURCE: Mit ownCloud lässt sich ein eigener Cloud-Speicher errichten.
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Cloud-Speicher-Dienste wie Microsoft OneDrive, Dropbox und Goodle Drive sind in aller Munde. Allerdings liegen die eigenen Daten auf Servern von Dritten, über die man keine Kontrolle hat. Abhilfe bringt eine Private Cloud wie ownCloud.
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SICHERHEIT, VIRENSCHUTZ UND GEMEINSAMES ARBEITEN
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ownCloud kann zur Sicherheit die Dateien nach dem Hochladen verschlüsseln, sodass sie sich nur mit Hilfe des eigenen Passwortes einsehen oder bearbeiten lassen. Für die Verbindung selbst kann man SSL nutzen, wobei eigene Zertifikate zu erzeugen oder offizielle zu installieren sind. Die Integrität der Daten überprüft der Virenscanners ClamAV, der hochgeladene Dateien auf Viren überprüft und infizierte sperrt, sodass ownCloud nicht zur Virenschleuder wird. Die gemeinsame Arbeit mit anderen Nutzern an Dokumenten ist nicht nur mit Google Docs möglich, sondern auch mit ownCloud. Darüber hinaus enthält das Cloud-Programm noch eine Fotogalerie-Funktion, einen PDF-Viewer und einen Kalender.
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ENTERPRISE EDITION
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ownCloud ist Open-Source-Software und in der Community-Edition kostenlos. Für Firmen, Bildungseinrichtungen und Behörden ist eine kostenpflichtige Enterprise-Edition erhältlich, die für den produktiven Einsatz getestet ist, Active-Directory- und LDAP-Umgebungen unterstützt sowie Einstellungen für Administratoren und Anwender im Webclient trennt. Zudem erlaubt die Software externen Mitarbeitern und Partnern das Hochladen von Dateien auch ohne ownCloud-Account.

VMWARE: VMworld Europe - Barcelona, Nov. 2018.
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Zur europäischen VMworld kamen dieses Jahr rund 12.000 Teilnehmer nach Barcelona. VMwares überraschende und wichtigste Ankündigung am ersten Tag der Hausmesse war die geplante Akquisition des Kubernetes-Dienstleisters Heptio, dank der VMware mit JOE BEDA und CRAIG MCLUCKIE zwei der drei Kubernetes-Erfinder zu sich an Bord nimmt – der dritte Gründer BRENDAN BURNS ist bei Microsoft mit der Azure Cloud beschäftigt.
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Kubernetes ist für VMware beileibe kein Neuland, bietet der Hersteller doch bereits seit Ende 2017 die Pivotal Container Services (PKS) als professionelle Entwicklungsplattform an. Sie richten sich allerdings aufgrund ihrer Mächtigkeit und Komplexität primär an große Unternehmen aus der Softwareentwicklungsbranche. Die Übernahme von Heptio kann man daher auch als Signal an die DevOps-Szene werten, dass VMware sich nun mindestens auf Augenhöhe mit der Konkurrenz im Container-Markt sieht – eine Parallele zur Übernahme von Nicira im Jahr 2012, mit der sich der Konzern als Anbieter im Datacenter-Netzwerksegment in Konkurrenz zu Cisco positionierte.
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Außerdem hat VMware seine Pläne konkretisiert, seinen Hypervisor ESXi auf ARM-CPUs zu portieren. Im Hauptvortrag zeigte der Hersteller, wie ESXi in einer nicht öffentlich verfügbaren Entwicklungsversion auf einem Raspberry Pi läuft. Auf Nachfrage gab der Konzern an, dass mit einer Betaversion nicht zeitnah zu rechnen sei. VMwares Ziel ist es, im wachsenden IoT-Markt mit dem Hypervisor Fuß zu fassen, allerdings ist der Hersteller noch auf der Suche nach geeigneten Anwendungsszenarien. Ob der Raspberry Pi tatsächlich eine Plattform für ESXi darstellen wird, ist noch unklar – der Einplatinenrechner dient momentan als Machbarkeitsstudie.
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Auch nächstes Jahr soll die europäische Ausgabe der VMworld erneut in Barcelona stattfinden. Interessierte können als Termin bereits den 4. bis 7. November 2019 vormerken. Mehr Informationen zur VMworld finden sich auf der Webseite der Veranstaltung.